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MA 2412
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Die Serie

Allgemein:

MA 2412 ist eine erfolgreiche, österreichische Comedy-Serie, die von 1998 bis 2001 produziert wurde und vom Alltag an der Wiener Magistratsabteilung für Weihnachtsdekoration handelt.

Als Basis für die Serie diente das Programm "Mahlzeit" von der Gruppe "Schlabarett" aus dem Jahr 1992.


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Der Name "MA 2412":

Das "MA" steht für Magistratsabteilung. Die Magistratsabteilungen in Wien sind Teil der öffentlichen Stadtverwaltung und jeweils auf bestimmte Bereiche des öffentlichen Lebens (etwa Bestattung, Wohnrecht, Verkehr, etc.) spezialisiert.

Normalerweise werden diese "MAs" mit zweistelligen Zahlen bezeichnet, wie etwa die MA 11, die das Amt für Jugend und Familie darstellt.

Die MA 2412 existiert in Wirklichkeit nicht. Der Name spielt auf den 24. Dezember an, da das Amt aus der Serie für die Zulassung von Weihnachtsdekoration im weitesten Sinne zuständig ist.

Somit stellt die MA 2412 eine Parodie auf viele MAs in Wien dar, deren Sinn von den Autoren somit auf übertriebene Weise hinterfragt wird.


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Klischees, die verarbeitet werden:

Lange Wartezeiten:
Als Partei in einem Amt hat man es bekanntlich nicht leicht. Schon gar nicht in der MA 2412. Die langen Wartezeiten sprechen hier für sich und suchen ihresgleichen. Doch damit alles seinen geregelten Gang geht, müssen sich die Parteien Nummern aus dem Sekretariat holen, erst dann beginnt die lange Warterei. Dumm nur, wenn die Startnummern nicht mit 1 anfangen...

Der Parteienverkehr:
Dieser findet realitätsgetreu nur zu bestimmten Zeiten statt. Im Amtshaus der MA 2412 werden diese Zeiten allerdings stark gekürzt und machen im Zusammenspiel mit den langen Wartezeiten ein Drankommen fast unmöglich. Außerdem variieren diese Zeiten auch drastisch, nämlich je nach Belieben der Beamten.

"Dafür bin ich nicht zuständig!":
Sollten die Parteien dann doch das Glück haben und nach stundenlanger Wartezeit drankommen, stehen diese vor der nächsten Hürde: Den Beamten selbst. Denn oftmals fehlt dem zuständigen Beamten die Berechtigung und Erlaubnis einen bestimmten Sachverhalt zu erledigen. So ist Weber zum Beispiel nicht berechtigt, Stempel zu vergeben, da ihm dazu nach eigenen Angaben die Schulungskurse dafür fehlen. So wird die Partei zu Breitfuss weitergeschickt. Ist dieser allerdings im Moment verhindert, muss die Partei ihr Glück am nächsten Tag versuchen...

Freundlichkeit:
Die Parteien müssen sehr hart gesotten sein, wenn sie den Amtsweg in die MA 2412 antreten. Denn dort werden sie schikaniert, beleidigt, angeschrieen und vieles mehr. Als Partei muss man sich also Vieles gefallen lassen, will man irgendwann das fertig bearbeitete Formular sein Eigen nennen.

Arbeitseifer:
Dies ist ein reines Fremdwort für die Beamten. Sie tun alles um die Zeit totzuschlagen, nur nicht ihre Arbeit. Das Zusammenbauen von Modellautos, das Telefonieren auf Amtskosten und das Lesen von diversen Zeitschriften gehört hier zum Alltag. Oft ist man nicht einmal im Amt anwesend, sondern befindet sich während der Dienstzeit zum Shopping und Kaffeetrinken in Einkaufszentren und stellt dies unter den Banner: "Außendienst".


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Besonderheiten der Serie:

Die Serie hat verschiedene Elemente, wodurch sie schwer einem bestimmten Genre zuordenbar sind und die den einzigartigen und typischen MA 2412 Flair ausmachen, der die Serie so beliebt macht.

Die größte Einzigartigkeit ist wahrscheinlich die Rolle des Weihnachtsmannes, Herrn Claus. Diese Rolle verleiht der Serie den gewissen skurrilen Touch. Näheres über Herrn Claus erfahren sie in der Charakterbeschreibung.

Eine weitere Besonderheit der Serie ist, dass die Protagonisten von Zeit zu Zeit die Zuschauer vor dem Fernseher direkt ansprechen, mit den Kameramännern reden, kurzfristig und offensichtlich ihre Rollen ausbauen, oder nicht wissen, wer als Nächster im Text an der Reihe ist. So machen sie den Zuschauern immer wieder kurz deutlich, dass sie selbst wissen, dass sie Darsteller in einer Serie sind, um dann wieder ganz normal weiterzuarbeiten, wenn man das in der MA 2412 überhaupt so nennen darf. Jedoch bleiben diejenigen, die so mit den Zusehern interagieren, bei solchen Aktionen stets ihrer normalen Verhaltensweise, also ihren "echten" Rollen, treu.


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Product Placement:

In der Serie sind immer wiederkehrende Elemente zu finden. So auch bekannte Markenprodukte wie Dickmanns oder die Zeitschrift Autorevue.
Diese beiden Marken sind es auch, die in allen 4 Staffeln zu finden sind. Die restlichen Marken sind entweder nur in einer oder maximal drei der vier Staffeln zu sehen.

Im Falle von Dickmanns ist das Product Placement klar: Breitfuss isst leidenschaftlich gern Dickmanns und diese Marke wird in nahezu jeder Folge namentlich erwähnt, oder das Produkt selbst ist zumindest einmal zu sehen. Die Autorevue wird allerdings nur visuell beworben, indem regelmäßig zu sehen ist, dass Weber sie liest.

Hier finden Sie eine staffelweise Auflistung der Marken, die in MA 2412 vorkommen: Product Placement


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